EIDGENÖSSICHES SCHWINGFEST

Der Bonaduzer Beat Clopath startete beim «Eidgenössischen» mit einem Gestellten gegen den Berner Christian Gerber in den zweiten Wettkampftag. Im Bewusstsein, dass nach fünf Gängen und 46 Punkten der Kranzgwinn nicht sicher war, legte er im sechsten Gang einen Zacken zu. Gegen den Innerschweizer Adrian Steinauer siegte der Hochbaupolier mit einem Plattwurf und einer Maximalnote. Das Selbstbewusstsein und die Kampfeslaune waren damit zurück. Das war auch nötig, denn im siebten Gang wartete der Eidgenosse Bruno Müller auf Clopath. Mit einer konzentrierten Leistung besiegte ihn der Bonaduzer in der letzten Minute. Die Zitterpartie um den Kranz war damit für den 25-Jährigen noch nicht ausgestanden. Im Kranzausstich traf er wieder auf einen Eidgenossen, den Südwestschweizer Stefan Zbinden aus Giffers. Die zahlreich angereisten Fans des Schwingclubs Heinzenberg mussten erneut bis in die letzte Minute bangen. Mit dem Sieg durch eine Kombination aus Übersprung und Brienzer erlöste dann aber Clopath sich und seine Fan-Gemeinde.

 


BÜNDNER KANTONALSCHWINGFEST

Bei fast idealem Schwingfestwetter wurde im Beisein von 3600 Zuschauern das 100. Zürcher Kantonalschwingfest in Wald ausgetragen. Für die Bündner Schwingerfans lohnte sich die Reise ins Zürcher Oberland, konnte doch ein Bündner Festsieg bejubelt werden. Den Schlussgang bestritten der Bonaduzer Beat Clopath und der Toggenburger Urs Abderhalden. Das war insofern etwas überraschend, da nicht weniger als acht Eidgenossen am Schwingfest teilnahmen. Beat Clopath konnte nach 90 Sekunden seinen Gegner mit Kurz und Überdrücken besiegen und sich danach feiern lassen.

 


FRÜHJAHRSCHWINGEN IN CAZIS

Der Schwingclub Heinzenberg mit dem Organisationskomitee-Präsidenten Andy Ambühl hatte Petrus an diesem Sonntag auf seiner Seite. Rund 1050 Zuschauer verfolgten bei sonnigem Aprilwetter das Geschehen auf dem Schulhausplatz in Cazis. 82 Schwinger aus den Kantonen Appenzell, Glarus, St. Gallen, Aargau und Graubünden traten zum Kräftemessen nach der Wintertrainingspause an. Der organisierende Schwingclub trumpfte aber nicht nur mit einem reibungslosen Ablauf und guter Festwirtschaft auf, sondern konnte auch im Sägemehl kräftig mitmischen.